Aktuelles

Erstes Bürgerforum, Planungsspaziergang sowie -radtour und Ideenmelder
Abschluss der ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung

Die erste Phase des Mobilitätskonzeptes 2030+, die Analyse der Verkehrssituation in Leverkusen mit einer Stärken-und Schwächen-Analyse, neigt sich mittlerweile dem Ende zu. Einen sehr wichtigen Baustein stellte hierbei die Beteiligung der Akteure vor Ort, der Bürgerinnen und Bürger, dar:

  • Im ersten Bürgerforum am 06. September nahmen die Planer an mehreren Thementischen die Hinweise von ca. 50 Bürgerinnen und Bürgern entgegen. Darüber hinaus wurde über Handlungsbedarfe und Visionen der Mobilitätsentwicklung in Leverkusen diskutiert sowie über den Prozess des Mobilitätskonzeptes 2030+ der Stadt Leverkusen informiert.
  • Eine Vielzahl spannender Themen wurde im Verlauf des Planungsspazierganges durch Schlebusch (12. September) sowie der Planungsradtour zwischen Opladen und Wiesdorf (13. September) unter reger Teilnahme von insgesamt etwa 30 Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

Die ausführlichen Dokumentationen der vergangenen Veranstaltungen befinden sich hier.

Auch über den Ideenmelder, der in den vergangenen vier Wochen online geschaltet war, sind überaus viele Anregungen und Hinweise mitgeteilt worden (über 700!). Sie werden jetzt ausgewertet und fließen in die Analysen mit ein.

Wir freuen uns über das bereits intensive Interesse am Mobilitätskonzept 2030+ und bedanken uns für die zahlreichen Hinweise und Anregungen!

Planungsradtour und -spaziergang
12. und 13. September 2018

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung am 6.9. stehen in der kommenden Woche bereits die nächsten Beteiligungstermine an:

  • Planungsradtour am 13. September 2018
    durch Opladen, Alkenrath, Manfort und Wiesdorf (ca. 12 km)
    von 15:00 bis 18:00 Uhr (geplanter Tourenverlauf/Infos)
    (für Späteinsteiger wird ein zweiter Treffpunkt um 16:30 angeboten)

Jede/r Interessierte ist herzlich eingeladen, gemeinsam mit den Planern direkt vor Ort zu diskutieren und sich beispielhafte Probleme oder auch gute Lösungswege anzusehen. Für den Spaziergang und die Radtour wurde dazu entsprechende Routen und Zwischenstationen ausgearbeitet.

Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos. 

Um vorherige Anmeldung wird gebeten:
per Telefon: 0214 / 406 8858 oder per E-Mail
an die Stadtverwaltung Leverkusen, Stabsstelle Mobilität, Herr Syring.

Die Touren sollten bezüglich Länge, Tempo und Steigung auch für Untrainierte problemlos machbar sein. Auch mobilitätseingeschränkte Teilnehmer sind herzlich willkommen. Die Barrierefreiheit auf dem Spaziergang kann jedoch leider nicht vollständig garantiert werden (z. B. fehlende Bordsteinabsenkungen etc.). Sie sollten sich daher ggf. zuvor an die Stabsstelle Mobilität (Herr Syring) wenden.

Interaktive Beteiligungsplattform
01. September - 04. Oktober 2018

Neben der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 06.09.2018 gibt es die Möglichkeit, Hinweise und Anregungen online (und wer möchte auch anonym) über eine interaktive Karte direkt einzutragen. Diese ist hier ab dem 01.09.2018 für ca. vier Wochen bis 04.10.2018 für jeden zugänglich freigeschaltet.

Hier können Sie auf einer Stadtkarte konkrete Problemstellen und Anmerkungen direkt eintragen sowie andere Einträge bewerten.

Die Ergebnisse werden im Anschluss der Eintragungsphase von der Verwaltung und den Gutachtern geprüft, abgewogen und in den weiteren Planungen bei der Ziel- und Maßnahmenentwicklung berücksichtigt.

Machen Sie mit!

Auftakt der Bürgerbeteiligung
06. September 2018

Nun sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt:

Am 6. September 2018 findet um 18:00 Uhr im Forum Wiesdorf eine Bürgerveranstaltung als Auftakt der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Mobilitätskonzept 2030+ statt. Einlass ist bereits um 17:30 Uhr, mit der Möglichkeit sich vorab zu Informieren und auszutauschen.

Die Stadt Leverkusen und die beiden Gutachterbüros laden herzlich dazu ein, sich in den Erarbeitungsprozess einzubringen. Der Fokus liegt zunächst auf den Stärken und Schwächen bezüglich der Mobilität in Leverkusen. Im Rahmen der Veranstaltung wird es neben Vorträgen zum Stand der Analysen, mehrere Gesprächsrunden mit der Bürgerschaft zu verschiedenen Themen der Alltagsmobilität geben.

Denn ob zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus oder mit dem Auto - Sie bestimmen das Verkehrsgeschehen in der Stadt und können uns am besten sagen wo es gut oder schlecht läuft.

Einstieg in die Analysephase
1. Halbjahr 2018

Am Anfang jeder Konzeption steht eine sorgfältige Bestandsaufnahme:

Seit ihrer Beauftragung nehmen die Gutachter das Mobilitätsangebot, die Infrastruktur und die bisherige Verkehrsplanung der Stadt Leverkusen gründlich unter die Lupe. Durch Auswertung bestehender Konzepte und statistischer Grundlagen, Ortsbefahrungen mit dem Auto und Fahrrad, Begehungen zu Fuß, in Gesprächen und Workshops mit Akteuren sowie Eingaben aus der Politik, Verwaltung und eines speziell für das Projekt gebildeten interfraktionellen Arbeitskreises wird eine ausführliche Stärken-Schwächen-Darstellung entwickelt.

Gutachterbüros mit Konzepterstellung beauftragt
Januar 2018

Die Stadt Leverkusen hat Anfang 2018 das Verkehrsplanungsbüro Planersocietät mit der Erstellung eines zukunftsfähigen und integrierten Mobilitätskonzeptes beauftragt.

Die Wahl fiel auf ein renommiertes Verkehrsplanungsbüro mit Hauptsitz in Dortmund. Seit über 20 Jahren bearbeitet die Planersocietät mit ihrem interdisziplinären Team aus Raumplanern, Geographen und Bauingenieuren vielfältige Aufgaben der Verkehrsentwicklungs- und Mobilitätsplanung im Auftrag von Kommunen, Regionen und Verbänden. Die Erprobung neuer Ansätze, die Anwendung von integrativen und innovativen Methoden sowie ein hoher Qualitätsanspruch zeichnen die Arbeit des Büros aus. Die Schwerpunkte liegen v. a. im Bereich von Schnittstellenthemen wie z. B. strategische Verkehrsentwicklungspläne, integrierte Mobilitätskonzepte, Innenstadtverkehrskonzepte, Nahmobilität, Radverkehrs- und ÖPNV-Förderung, Mobilitätsmanagement sowie Verkehr & Umwelt.

Unterstützt wird die Planersocietät bei der Öffentlichkeitsbeteiligung durch das Kommunikationsbüro TOLLERORT. Das Hamburger Büro steht für kooperative und lebhafte Prozessgestaltung und gemeinsame mit allen Akteuren entwickelte Lösungen.